Optant

Ach, wie ist das Schicksal bitter

Der folgende Brief von Melanie Unterrainer, die mit ihrem Mann Friedrich Engl, genannt „Drummler“, ausgewandert ist, zeigt, dass die einstige Begeisterung sehr rasch verflog und dass sich bald heftiges Heimweh…

Josef Treyer: Heimat- oder staatenlos?

Wer für Deutschland optierte, entschied sich gemäß der Deutsch-Italienischer Vereinbarung vom 23. Juni 1939 „für die Abwanderung ins Deutsche Reich, die Entlassung aus dem Italienischen Staatsverband und dem Wehrdienstverhältnis und…

Durch den Krieg auf drei Kontinenten

Eine Kuh und eine Ziege: Das war der einzige Viehbestand der elfköpfigen und recht armen Familie in Issing bei Pfalzen, in die Albin Steurer 1916 hineingeboren wurde. Er wuchs mehr…

Der Vater geht, die Familie kommt (lange) nicht nach

Georg Dignös (geb.1935), Optant Erinnerungen an die Zeit der Option hat Georg Dignös nur indirekt. Nachdem der Vater 1940 nach München ausgewandert war, sind die drei Kinder in Südtirol auf…

Dreimal vom Tod verschont: Albin Oberhofer

Ab Frühjahr 1940 verließ täglich ein Zug mit Umsiedlern den Bozner Bahnhof. Insgesamt waren es etwa 70.000 Südtiroler, die ihre Heimat im Zuge der Option verließen. Darunter waren auch viele,…

Das neue Zuhause: Ein stattlicher Hof in Tschechien

Hermann Oberparleiter (geb. 1934), Rücksiedler Warum seine Eltern eigentlich ausgewandert sind? Rücksiedler Hermann Oberparleiter aus Montal erklärt sich das so, dass der Faschismus in Südtirol gewütet hat und dass es…

Eine schmerzliche, aber richtige Entscheidung

Günther Andergassen 1930 in Margreid geboren, späterer Musiker und Freiheitskämpfer, erinnert sich in seinem Buch „Ohne Opfer keine Freiheit“ ausführlich an seine Zeit der Auswanderung. Seine Eltern und er, damals…
Menü