Vor 80 Jahren – am 21. Oktober 1939 – vereinbarten Hitler und Mussolini ein Abkommen zur Umsiedlung der deutschsprachigen Südtiroler – ein Dolchstoß für das, was bis dahin „die Heimat“ war.

Rund 274.000 Südtiroler waren gezwungen sich bis zum 31. Dezember 1939 zu entscheiden, ob sie deutsch bleiben und ins Deutsche Reich auswandern wollten, oder in der Heimat blieben und „walsch wählten“.

Dieser Koffer soll all diesen Erinnerungen, Bildern, dem Gesagten und bislang Verschwiegenem, den Geschehnissen und Taten im Guten wie im Schlechten Platz bieten.

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Ein Koffer voller Geschichten

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Angenehmes Wohnen in der Südtiroler-Siedlung

Hilde Gartner (geb. 1924), Optantin Im Rahmen der „Sondermaßnahme Südtirol“ veranlasste der Tiroler Gauleiter Franz Hofer die Errichtung von insgesamt 10.000 Wohnungen in Tirol, Vorarlberg und im Gau Salzburg für die…

Das Spottlied auf die Dableiber

Es pfeifen die Spatzen von den Dächern… was allgemein bekannt, aber noch nicht offiziell ist. Die Redewendung aus dem 19. Jahrhundert bezieht sich auf ein offenes Geheimnis. Auf dergleichen hat…

Ein Pfarrer und 2114 Trau- und Taufscheine

Georg Sellemond, Dableiber Die Option ging auch in Truden nicht spurlos vorüber und führte oft zu einem zermürbenden, nervenaufreibenden Kampf innerhalb der Familien. Es entstanden Feindschaften in der Verwandtschaft und…

Als 14-Jährige wegen Sabotage angezeigt

Charlotte Müller, geb. Thaler (geb. 1933) Rücksiedlerin aus Meran: „Wir Südtiroler waren natürlich nicht sehr beliebt, das muss ich jetzt sagen“, so Charlotte Thaler Müller. Sie war 1940 0der 1941…

Durch den Krieg auf drei Kontinenten

Eine Kuh und eine Ziege: Das war der einzige Viehbestand der elfköpfigen und recht armen Familie in Issing bei Pfalzen, in die Albin Steurer 1916 hineingeboren wurde. Er wuchs mehr…

In die Schule für Volksdeutsche

Berta Meraner (geb. 1924), Optantin, nicht ausgewandert „Eure Mädel wohnen in einem Heim im Achern in einer lieblichen Landschaft am Eingang zum Schwarzwald. Eure Jungen wohnen in Rufach im Elsass…

Der Vater geht, die Familie kommt (lange) nicht nach

Georg Dignös (geb.1935), Optant Erinnerungen an die Zeit der Option hat Georg Dignös nur indirekt. Nachdem der Vater 1940 nach München ausgewandert war, sind die drei Kinder in Südtirol auf…

Dreimal vom Tod verschont: Albin Oberhofer

Ab Frühjahr 1940 verließ täglich ein Zug mit Umsiedlern den Bozner Bahnhof. Insgesamt waren es etwa 70.000 Südtiroler, die ihre Heimat im Zuge der Option verließen. Darunter waren auch viele,…

Das neue Zuhause: Ein stattlicher Hof in Tschechien

Hermann Oberparleiter (geb. 1934), Rücksiedler Warum seine Eltern eigentlich ausgewandert sind? Rücksiedler Hermann Oberparleiter aus Montal erklärt sich das so, dass der Faschismus in Südtirol gewütet hat und dass es…
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