Vor 80 Jahren – am 21. Oktober 1939 – vereinbarten Hitler und Mussolini ein Abkommen zur Umsiedlung der deutschsprachigen Südtiroler – ein Dolchstoß für das, was bis dahin „die Heimat“ war.

Rund 274.000 Südtiroler waren gezwungen sich bis zum 31. Dezember 1939 zu entscheiden, ob sie deutsch bleiben und ins Deutsche Reich auswandern wollten, oder in der Heimat blieben und „walsch wählten“.

Dieser Koffer soll all diesen Erinnerungen, Bildern, dem Gesagten und bislang Verschwiegenem, den Geschehnissen und Taten im Guten wie im Schlechten Platz bieten.

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Ein Koffer voller Geschichten

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Ach, wie ist das Schicksal bitter

Der folgende Brief von Melanie Unterrainer, die mit ihrem Mann Friedrich Engl, genannt „Drummler“, ausgewandert ist, zeigt, dass die einstige Begeisterung sehr rasch verflog und dass sich bald heftiges Heimweh…

Nicht auswandern – des Glaubens wegen

Paul Thöni (geb. 1926), Optant, nicht ausgewandert. Über das Hin und Her, das Umschwenken und dann doch nicht entscheiden, kann Paul Thöni aus Mals berichten. Seine Mutter hatte sich mal…

An der Front ertrunken: Johann Grunser

Tausende Südtiroler zogen im guten Glauben, für ihre Heimat zu kämpfen, in den Krieg. 8025 von ihnen sahen ihre Heimat nicht wieder. Sie starben an fast allen Fronten des Krieges.…

Josef Treyer: Heimat- oder staatenlos?

Wer für Deutschland optierte, entschied sich gemäß der Deutsch-Italienischer Vereinbarung vom 23. Juni 1939 „für die Abwanderung ins Deutsche Reich, die Entlassung aus dem Italienischen Staatsverband und dem Wehrdienstverhältnis und…

Angenehmes Wohnen in der Südtiroler-Siedlung

Hilde Gartner (geb. 1924), Optantin Im Rahmen der „Sondermaßnahme Südtirol“ veranlasste der Tiroler Gauleiter Franz Hofer die Errichtung von insgesamt 10.000 Wohnungen in Tirol, Vorarlberg und im Gau Salzburg für die…

Das Spottlied auf die Dableiber

Es pfeifen die Spatzen von den Dächern… was allgemein bekannt, aber noch nicht offiziell ist. Die Redewendung aus dem 19. Jahrhundert bezieht sich auf ein offenes Geheimnis. Auf dergleichen hat…

Ein Pfarrer und 2114 Trau- und Taufscheine

Georg Sellemond, Dableiber Die Option ging auch in Truden nicht spurlos vorüber und führte oft zu einem zermürbenden, nervenaufreibenden Kampf innerhalb der Familien. Es entstanden Feindschaften in der Verwandtschaft und…

Als 14-Jährige wegen Sabotage angezeigt

Charlotte Müller, geb. Thaler (geb. 1933) Rücksiedlerin aus Meran: „Wir Südtiroler waren natürlich nicht sehr beliebt, das muss ich jetzt sagen“, so Charlotte Thaler Müller. Sie war 1940 0der 1941…
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